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Glossar

Innerer Wert Der vom Value-Analysten ermittelte wirtschaftliche Wert der Aktien eines Unternehmens.

Sicherheitsmarge Der Unterschied zwischen dem Marktkurs und dem inneren Wert. Je tiefer der Kurs relativ zum inneren Wert, desto höher die Sicherheitsmarge.

Kompetenzzirkel Die selbst auferlegte Beschränkung unseres Analysekreises auf wirtschaftliche Situationen, Branchen, regulatorische Rahmenbedingungen, Managementstrategien usw., die wir als rationale Geschäftsleute adäquat einschätzen können.

Franchise Im Zusammenhang mit dem Value Investment Ansatz wird der Begriff Franchise als aussergewöhnlich starke Wettbewerbsstellung verstanden. Das heisst, eine starke Franchise schützt gegen Preis- und/oder Umsatzdruck aufgrund des Wettbewerbs mit konkurrenzierenden Firmen.

Arbitrage

Die Tradingstrategie, einen Vermögenswert (z.B., eine Aktie) an einem Ort teuer zu verkaufen und gleichzeitig anderswo den gleichen Vermögenswert billiger zu kaufen, was in einem risikolosen Gewinn resultiert. Im Gegensatz dazu wird Risiko-Arbitrage, wie zum Beispiel Convertible- oder Merger-Arbitrage, als gleichzeitigen Kauf und Verkauf von ähnlichen aber nicht identischen Vermögenswerten verstanden. Eine solche Strategie sollte idealerweise einen „ quasi-abgesicherten“ (allerdings nicht risikofreien) Gewinn abwerfen.

Discounted Free Cash Flow Der auf die Gegenwart abgezinste gesamte zukünftige Netto-Cashflow aus der Geschäftstätigkeit des Unternehmens unter Berücksichtigung von Investitionen in Umlaufvermögen und Kapitalerhaltung.

Cashflow Die Nettosumme der Barmittel, die eine Firma während einer enstsprechenden Rechnungslegungsperiode einnimmt und auslegt. Cashflow steht im Kontrast zur Erfolgsrechnung, die von bargeldneutralen Rechnungsabgrenzungsposten oder Rückstellungen beeinflusst wird (z.B., Abschreibungen, Rückstellungen für zweifelhafte Debitoren, etc.).

Buchwert Gleichzusetzen mit Eigenkapital. Die gemäss geltenden Rechnungslegungsvorschriften kalulierte Bilanzsumme minus die Summe sämtlicher Verbindlichkeiten.

ROI Return on investment. Ähnliche Begriffe sind ROIC (return on invested capital) und ROCE (return on capital employed). Alle diese Kennzahlen stellen den Gewinn ins Verhältnis zum benötigten oder eingesetzten Kapital (d.h., netto von überschüssiger Liquidität, Wertschriftenbestand oder ungenutztem Land). Der Zweck dieser Berechnung ist, eine „Gewinnrendite aus operativer Geschäftstätigkeit“ zu ermitteln.

ROE Return on equity = Eigenkapitalrendite. Reingewinn in Prozent des Buchwerts.
 

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