Situationen

Zuallererst suchen wir nach „Value“ in der Kategorie, welche Benjamin Graham als „Bargain Issues – Schnäppchen“ bezeichnete. Diese definieren wir als Beteiligungspapiere, die gemessen an ihrer normalisierten Ertragskraft bedeutende Kursabschläge aufweisen. Solche Situationen entstehen für uns hauptsächlich aufgrund von (1) Vernachlässigung, (2) Komplexität und (3) Informationsmangel. 

Zweitens suchen wir Anlagemöglichkeiten, die Benjamin Graham mit „die relativ unbeliebte grosse Firma“ etikettierte. Um sie besser von „Bargain Issues“ zu unterscheiden, bezeichnen wir sie als „Compounders“. Typischerweise fallen in diese Kategorie Firmen, die vom Markt aufgrund temporärer Probleme abgestraft werden. Dadurch können wir sie zu hoch attraktiven Preisen relativ zu ihrer langfristigen Cashflow-Generierung erwerben. 

Drittens investieren wir in „Spezialsituationen“. Als solche betitelte Benjamin Graham hauptsächlich Möglichkeiten in „Merger Arbitrage“, ein Bereich, in dem wir selten tätig sind. Stattdessen suchen wir in dieser Kategorie nach unbeachteten Vermögenswerten auf und neben der Bilanz. Die Analyse von Erfolgsrechnung und Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit spielt hier eine untergeordnete Rolle.

Unser Value-Investmentprogramm hat die Tendenz, im Vergleich zu anderen (1) internationaler ausgerichtet und (2) aus weniger bekannten Unternehmen zusammengesetzt zu sein.

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